Diese Studie untersucht, wie neu gewählte Mitglieder des Bundestages (MdBs) beim Übergang in die parlamentarische Arbeit wirksamer unterstützt werden können.
Ziel ist es, konkrete Ansatzpunkte für die strukturelle Verbesserung des Übergangs in das Amt und für die langfristige Stärkung politischer Arbeit zu identifizieren.
Die Studie basiert auf 50 vertieften Interviews mit MdBs und parlamentarischen Mitarbeitenden aus verschiedenen Parteien, die zwischen Juni 2025 und März 2026 durchgeführt wurden. Sie wurde von der Better Politics Foundation durchgeführt mit der Förderung von der Robert Bosch Stiftung.
Politik im 21. Jahrhundert stellt neue Anforderungen an diejenigen, die Verantwortung übernehmen.
Die Anforderungen sind komplexer geworden, die öffentliche Aufmerksamkeit intensiver, die Geschwindigkeit politischer Kommunikation höher und die gesellschaftliche Stimmung gegenüber politischen Institutionen angespannter. Viele neue Abgeordnete bringen dafür eigentlich beste Voraussetzungen mit: Sie sind leistungsstark, belastbar und motiviert. Und trotzdem sagen viele, dass sie der Einstieg und der politische Alltag an ihre Grenzen bringt.
2025 veröffentlichte die Better Politics Foundation erstmals den Better Politics Index, der die Unterstützung und Möglichkeiten zur politischen Entwicklung in zehn Ländern misst. Dass Deutschland hier den ersten Platz einnimmt, verweist auf eine im internationalen Vergleich stabile demokratische Infrastruktur. Das ist Anlass zur Freude, sollte aber nicht davon abhalten, genauer hinzuschauen. Denn auch dort, wo demokratische Strukturen funktionieren, können die Menschen, die in ihnen arbeiten, besser unterstützt werden.
Was die Studie zeigt (Top Insights)

Unsere Handlungsempfehlungen

Unsere Studie auf einen Blick
Um besser zu verstehen, welche Kompetenzen neue Abgeordnete brauchen und wie sie diese entwickeln können, haben wir 50 Interviews geführt: 41 Interviews mit Abgeordneten in der ersten und zweiten Legislaturperiode und neun mit Mitarbeitenden in Abgeordnetenbüros und den Fraktionen. Die Interviews wurden mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien aus dem demokratischen Spektrum geführt, die im 20. und 21. Bundestag vertreten waren.

